Ausschreibungen & Aufträge für den Amphibienschutz

Aufträge & Ausschreibungen für Amphibienschutz

InfoBau ist Ihr Partner auf der Suche nach neuen Aufträgen und Ausschreibungen für Amphibienschutz. Überlassen Sie uns die aufwändige Auftragssuche und profitieren Sie von einer schnellen und übersichtlichen Bereitstellung der Ergebnisse. Auf diese Weise können Sie sich wieder auf die Kernaufgaben Ihres Unternehmens konzentrieren.

6 Ausschreibungen & Aufträge für Amphibienschutz
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Öffentlich
03050 Cottbus
L 67 Brücke über die ehem. DB-Strecke bei Großrössen, Reptilienschutzzaun
  • Leistungsort: 03050 Cottbus
  • Vergabestelle: Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg Dienststätte Cottbus
  • Veröffentlicht seit: 27.01.2023
  • Bewerbungsfrist: 14.02.2023
Öffentlich
16540 Hohen Neuendorf
A 2, km30,1, L93, km 1,76, Neubau einer Grünbrücke, Reptilienschutz NOO-2023-0014
  • Leistungsort: 16540 Hohen Neuendorf
  • Vergabestelle: Autobahn GmbH des Bundes - NL Nordost
  • Veröffentlicht seit: 20.01.2023
  • Bewerbungsfrist: 21.02.2023
Öffentlich
15236 Frankfurt (Oder)
Baufeldfreimachung & CEF-Maßnahmen Bahnhof & Verkehrsstation Fangschleuse
  • Leistungsort: 15236 Frankfurt (Oder)
  • Vergabestelle: DB Netz AG (Bukr 16)
  • Veröffentlicht seit: 20.01.2023
  • Bewerbungsfrist: 19.02.2023
Öffentlich
01445 Radebeul
S 177 Umbau AS Wilsdruff A4, Los 3 RRB BW 71 und BW 72 (22-L150-22)
  • Leistungsort: 01445 Radebeul
  • Vergabestelle: Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale
  • Veröffentlicht seit: 02.01.2023
  • Bewerbungsfrist: 22.02.2023
Öffentlich
B 173 FBE südlich Kleinschirma, ENB Brücken BW17 und 18
  • Leistungsort: 09600 Oberschöna
  • Vergabestelle: Landesamt für Straßenbau und Verkehr
  • Veröffentlicht seit: 28.12.2022
  • Bewerbungsfrist: 14.02.2023
Öffentlich
18107 Elmenhorst/Lichtenhagen
L 12 OU Elmenhorst, Los 6 Streckenbau (222666)
  • Leistungsort: 18107 Elmenhorst/Lichtenhagen
  • Vergabestelle: Straßenbauamt Schwerin
  • Veröffentlicht seit: 22.12.2022
  • Bewerbungsfrist: 16.02.2023

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Straßen: Das Massengrab für Amphibien

Amphibien gehören zu den Tiergruppen mit den höchsten qualitativen Verlusten der letzten Jahre. Besonders in der Wanderzeit müssen Molche, Kröten und Frösche vor Gefahren wie dem Straßenverkehr geschützt werden. Wenn Menschen keine Hilfe leisten, erlöschen ganze Populationen innerhalb kürzester Zeit. Schon bei einer Verkehrsdichte von 60 Autos pro Stunden werden 90 Prozent der wandernden Erdkröten überfahren. Deswegen begannen lokale Naturschutzgruppen schon in den siebziger Jahren mit der Betreuung von Amphibienwanderstrecken. Sie bauen Schutzzäune entlang von Straßen, sammeln Tiere ein und tragen sie über die Straßen. Doch dieses ehrenamtliche Engagement kann auf Dauer keine Lösung darstellen.

Schutzzäune und dauerhafte bauliche Lösungen

Es gibt verschiedene Arten, Amphibien zu schützen. Wohl am bekanntesten sind sogenannte Krötenzäune. Bundesweit werden jährlich etwa 2.000 bis 3.000 Amphibienschutzzäune aufgebaut, um die Frühjahrswandern der Amphibien von ihren Landlebensraum zu den Laichgewässern zu sichern. Dadurch wird die Wanderung von mehreren Millionen Amphibien geschützt. Diese werden parallel zur Straße aufgebaut. Auf der Anwanderungsseite sind in regelmäßigen Abständen Fangeimer ebenerdig eingegraben, sodass die Amphibien in diese fallen und sicher auf die andere Straßenseite getragen werden. Doch wegen des hohen Betreuungsaufwandes dieser Zäune werden sie zumeist nur im Frühjahr zur Hauptwanderung betrieben. Die Rückwanderung der Amphibien sowie die Abwanderung der Jungtiere werden dabei nicht geschützt. Deswegen sterben trotz dieser Einrichtung jedes Jahr Millionen Amphibien auf unseren Straßen und neben dem direkten Tod durch Überfahren geht von Straßen auch eine Trennwirkung aus. Bordsteinkanten stellen unüberwindbare Hindernisse dar und Gullys sowie Straßenentwässerungsanlagen sind oft tödliche Fallen. Deswegen müssen besonders starke Konfliktpunkte zwischen Straßenverkehr und Amphibien durch den Bau dauerhafter Schutzanlagen entschärft werden. Dabei handelt es sich um Systeme aus Beton und Stahl, die aus Leiteinrichtungen parallel zur Straße und Tunneldurchlässen bestehen. Dauerhaft Schutzanlagen gehören bei Neubau von Straßen heute zum Standard, der nachträgliche Einbau ist aufgrund der hohen Kosten trotz der zahlreichen Vorteile oft nicht durchsetzbar. Sie ermöglichen das ganze Jahr eine ungefährliche Wanderung und schützen neben Amphibien auch andere Tierarten, wie etwa Igel.

Sichten Sie Ausschreibungen für Amphibienschutz

Projekte für den Amphibienschutz werden überwiegend von öffentlichen Auftraggebern ausgeschrieben. Oft sind sie verbunden mit anderen Baumaßnahmen des Straßenbaus oder dem Ausbau von Rohrleitungsnetzen. Mit InfoBau profitieren Sie von einer tagesaktuellen, übersichtlichen und strukturierten Bereitstellung von Informationen zu Ausschreibungen für Amphibienschutz.